Der Industrie Podcast des VDMA

Der Industrie Podcast des VDMA

Der Weg zur klimaneutralen Produktion

Der Weg zur klimaneutralen Produktion

Klimaneutral produzieren ist für die Maschinen- und Anlagenbauer eine Kernaufgabe der kommenden Jahre. Einerseits, weil es das technologische Know-how des Maschinenbaus braucht, um Produktionsstätten aller Art umzurüsten und die steigenden Anforderungen an Energieeffizienz und Ressourceneinsatz zu erfüllen. Andererseits sind die Maschinen- und Anlagenbauer auch selbst gefordert, mit ihren Werken in eine klimaneutrale Zukunft zu steuern. Wie das gelingen kann und welche Herausforderungen und Lösungen dabei auf die Unternehmen warten, erläutert die neue Folge des Industrie Podcast des VDMA.

Über die klimaneutrale Produktion spricht Carl-Otto Gensch, Bereichsleiter Produkte und Stoffströme im Öko-Institut Freiburg mit Dr. Sarah Brückner, Abteilungsleiterin Technik, Umwelt und Nachhaltigkeit im VDMA.

Aufzugsnutzung während einer Pandemie

In Deutschland gibt es derzeit rund 780.000 installierte Aufzugsanlagen, davon circa 675.000 zur Personenbeförderung. Diese können in Zeiten einer Pandemie leider nicht immer in dem gewohnten Maß genutzt werden. Zur Vermeidung von Infektionen können aber schon einfache Maßnahmen die Nutzung von Aufzügen sicherer machen. Daraus ergeben sich bestimmte Sicherheitsvorkehrungen, über die uns die Gäste in unserem VDMA Podcast aufklären.
Unsere Experten in dieser Folge sind: Dr. Stefan Schumacher vom Institut für Energie- und Umwelttechnik in Duisburg und Mitglied der Gesellschaft für Aerosolforschung sowie Dr. Peter Hug, Geschäftsführer des Fachverbandes Aufzüge und Fahrtreppen im VDMA.

Blockchain in der Industrie

Die Blockchain-Technologie qualifiziert sich für zahlreiche Herausforderungen einer vernetzten Industrie 4.0. In der Industrie ist man noch in einem sehr frühen Stadium. Man versucht aktuell, Businessmodelle aufzusetzen und herauszuarbeiten, welche Probleme man im Unternehmen lösen könnte. Blockchain an sich ist ein übergreifendes System, das man vernetzt verwendet. Für Use Cases gibt es immer dann die Möglichkeit, wenn möglichst viele Parteien die Daten nutzen wollen und an einer dezentralen Datenhaltung interessiert sind. Denn es gibt keine zentrale Stelle, die die Daten verwaltet, sondern die Daten werden dezentral jedem Teilnehmer zur Verfügung gestellt.
Anwendungsfälle mit der Blockchain Technologie sind nie auf ein Unternehmen bezogen, sondern man betrachtet dies übergreifend, zum Beispiel wenn Nachverfolgbarkeit ein Thema ist - beispielsweise in der Supply Chain oder im Supply Chain Management. Die Technologie kann dann interessant sein, wenn etwas über Unternehmensgrenzen hinweg passiert, da es dann möglich ist, dass verschiedene Parteien Transaktionen auf der Blockchain vornehmen und allen Teilnehmern zur Verfügung steht. Daraus ergeben sich einige Businessmodelle, auf die die Gäste in unserem VDMA Podcast eingehen.
Unsere Experten in dieser Folge sind: Prof. Dr. Philipp Sandner, Leiter des Frankfurt School Blockchain Centers, sowie Sebastian Betzin, Vorstand generic.de software technologies AG und stellv. Vorstandsvorsitzender im VDMA Software und Digitalisierung.

Warehouse und Supply Chain Management

Durch die Digitalisierung von Logistikprozessen lässt sich die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sichern. Mithilfe der Erfassung und Analyse von Daten über den gesamten Wertschöpfungsprozess lassen sich Prozesse innerhalb des Unternehmens und über Unternehmensgrenzen hinweg optimieren. Dies führt langfristig zu einer effizienteren und kostengünstigeren Produktion. Welche Chancen und Möglichkeiten bieten digitalisiertes Warehouse und Supply Chain Management und mit welchen Schwierigkeiten muss man auf dem Weg zur Smart Factory rechnen? Dazu sprechen wir mit Kerstin Stapelmann von SALT Solutions und mit Roland Speck von Viastore Systems.

Low Code Development

Low Code ermöglicht Softwareentwicklung auf einer abstrakteren Stufe. Anders als bei den klassischen Programmiersprachen sind nur wenig Programmierfähigkeiten und -erfahrung notwendig, um erfolgreich Anwendungen zu entwickeln. Low Code Development ermöglicht Entwicklern mit Hilfe von visuellen Tools Logik, Benutzeroberflächen, Datenmodelle oder Geschäftsprozesse zu erstellen. Dies können zum Beispiel vorgefertigte Blöcke sein, die der Entwickler in seiner Anwendung platziert oder auch Logik in Form von Ablaufdiagrammen jeglicher Art. Durch diese simple gemeinsame Basis, die jeder Anwender in einem Unternehmen versteht, vom ungelernten Anwender bis hin zum IT-Spezialisten, ist es jedem möglich Software und Anwendungen zu entwickeln, welche auch einfach zu benutzen sind. Jeder Mitarbeiter kann sich produktiv einbringen. Dies beschleunigt den Entwicklungsprozess sehr stark.
Hierzu sprechen wir mit Monika Bielmeier von Magic Software Enterprises und Harald Weigold von ITQ.

Notruf- und Personenbefreiung

Wer einen Aufzug betreibt, muss sicherstellen, dass eingeschlossene Personen schnell und sachgerecht befreit werden. Die Anforderungen dazu sind in der Betriebssicherheitsverordnung definiert. Hier gibt es eine wichtige Änderung: Mit der Veröffentlichung der Betriebssicherheits-verordnung vom 03. Februar 2015 wurde durch den §24 Übergangsvorschriften die Nachrüst-verpflichtung definiert. Demnach müssen alle Aufzugsanlagen bis zum 31.12.2020 mit einem Fern-Notruf mit 2-Wege-Kommunikationssystem ausgestattet sein.
Thomas Pfaff vom VdTÜV und Dieter Unger vom VDMA Aufzüge und Fahrtreppen beleuchten die Bedeutung der Nachrüstverpflichtung für den Aufzugsbetreiber und die Folgen, wenn dieses System nicht vorhanden ist.

Augmented Reality im Service

Um hohe Verfügbarkeiten an Maschinen und Anlagen zu gewährleisten, muss der Service schnell und kompetent reagieren. Durch den Einsatz von Datenbrillen und Augmented Reality kann der Servicetechniker oder Maschinenbediener vor Ort schnell unterstützt, die Produktivität gesteigert und die Servicekosten gesenkt werden. Zur Unterstützung der Person vor Ort lassen sich schnell weitere Spezialisten dazu schalten, um eventuelle Störungen schnell zu beheben. Somit kann Expertenwissen sofort an beliebige Orte transportiert werden und Reparatur- oder Wartungsarbeiten können sogar von weniger qualifizierten Personen durchgeführt werden. Hierzu sprechen wir mit Jürgen Sauer von Leistritz und Martin Plutz von oculavis.

Agile Softwareentwicklung

Moderne Softwareentwicklung ist ein ausgesprochen dynamischer und auf menschlicher Interaktion basierender Vorgang. Agile Vorgehensmodelle wie beispielsweise Scrum eignen sich besonders gut, um wichtige Bereiche von Software von Iteration zu Iteration immer besser und nutzerfreundlicher zu gestalten. Hierbei steht insbesondere das Team im Vordergrund. Enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit ist gefordert. Agile Methoden fördern den Austausch, es wird nicht von oben herab diktiert, die Mitarbeit aller Beteiligten ist ausdrücklich erwünscht. Das schweißt das Team noch stärker zusammen. Mit agilen Methoden können schnell Ergebnisse erzielt werden, die die Anforderungen der Kunden zufrieden stellen. Das Produkt ist stets einsatzbereit und wird kontinuierlich verbessert. Hierzu sprechen wir mit Baptiste Grand von XITASO und Daniel Marcek von M&M Software.

Cybersecurity im Fokus – Angriffsziel Industrie

Die Industrie vernetzt sich. Intelligente Sensornetzwerke liefern Echtzeit-Daten, der Digitale Zwilling ermöglicht die virtuelle Inbetriebnahme. Fachexperten aus aller Welt überwachen und steuern Maschinen aus dem heimischen Arbeitszimmer. Keine Frage, dass die Bedeutung der Cybersicherheit exponentiell wächst. Erst Recht in Corona-Zeiten. Franz Köbinger von Siemens und Dr. Thomas Nowey, Krones AG beleuchten die aktuellen Herausforderungen und praxisnahe Empfehlungen für den cyber-sicheren Anlagenbetrieb.

Freund oder Feind? – Der Umgang mit ausländischen Investoren

Der Maschinenbau ist in der Welt zuhause; Made in Germany genießt unverändert einen exzellenten Ruf. Deshalb wollen viele ausländische Investoren in die hiesigen Unternehmen investieren. Aber will die Industrie das auch? Oder will sie lieber geschützt werden? Darüber sprechen wir mit VDMA-Präsident Carl Martin Welcker.