Wirtschaftsmacht China - der Drache und seine Krallen
"China-Speed, China-Schock" - die Konkurrenten aus Fernost haben technologisch aufgeholt, profitieren zugleich jedoch erheblich von unfairen Handelspraktiken. Das sorgt in der deutschen und europäischen Industrie für immer mehr Unmut: staatlich subventionierte Überkapazitäten, eine künstlich unterbewertete Währung oder europäische Sicherheitsstandards, die unterlaufen werden. "China ist von einer entwicklungsorientieren zu eine aggressiven Industriepolitik umgeschwenkt, das ist die Realität", sagt Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschuss im Europäischen Parlament. China ist jedoch auch auf seine Abnehmerländer angewiesen - "und das gibt Europa eine Chance für Verhandlungen", betont er. Vorausgesetzt, die EU findet hier zu einem einheitlichen Kurs. "Wir fordern die Europäische Union auf, Maßnahmen...