Digitale Souveränität - Von Data Spaces bis Rechenzentren im All

Shownotes

Was passiert, wenn Cloud-Dienste ausfallen oder industrielle Daten plötzlich nicht mehr verfügbar sind? Digitale Souveränität ist für den Maschinen- und Anlagenbau eine Frage der Wettbewerbsfähigkeit. Doch sie bedeutet nicht Abschottung, sondern Wahlfreiheit und Handlungsfähigkeit.

„Digitale Souveränität bedeutet nicht, dass wir alles selbst machen müssen. Entscheidend ist, dass unsere Unternehmen handlungsfähig bleiben und ihre Daten weiterhin eigenständig nutzen können“, betont Prof. Claus Oetter vom VDMA. Gemeinsam mit Matthias Wachter (BDI) und dem NewSpace-Unternehmer Matthias Spott diskutiert er im Industrie Podcast des VDMA, wie Unternehmen digitale Abhängigkeiten erkennen, Alternativen schaffen und ihre Datenhoheit sichern. Warum braucht Europa eigene Rechenzentren und KI-Kompetenzen? Welche Rahmenbedingungen fördern Innovationen? Und was haben Satelliten, Navigation und Kommunikation im Weltraum mit digitaler Souveränität zu tun?

Produktion: New Media Art Pictures

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00:00:04:

00:00:10: Was passiert, wenn morgen die Clouddienste ausfallen?

00:00:13: Dat nicht mehr verfügbar sind oder digitale Infrastrukturen plötzlich zum geopolitischen Druckmittel werden.

00:00:21: Dann zeigt sich ziemlich schnell Digitale Souveränität ist kein abstraktes politisches Schlagwort.

00:00:27: Sie entscheidet darüber ob unsere Industrie handlungsfähig bleibt.

00:00:32: Aber wie souverän sind Deutschland und Europa tatsächlich?

00:00:36: Wo stecken wir längst in

00:00:37: Abhängigkeiten?".

00:00:39: Mein Name ist Stefanie Schubert, ich bin Referentin für Marketing- und Kommunikation beim VDMA Software & Digitalisierung.

00:00:46: Und ich freue mich meine Gäste heute begrüßen zu dürfen!

00:00:49: Prof.

00:00:50: Klaus Oetter er ist Geschäftsführer des Fachverbandssoftware & Digitalisierung sowie Leiter der Abteilung Informatik.

00:00:58: Matthias Wachter, Managing Director der New Space Initiative und Co-Direktor des Bereichs Innovation Security & Technology des BDI.

00:01:08: Und Matthias Spott, New Space Unternehmer, Investor & Innovation Manager bei Sprint – die Bundesagentur für Sprung Innovation.

00:01:17: Herzlich willkommen beim Industrie Podcast des VDMA!

00:01:21: Klaus, wenn morgen zentrale digitale Infrastrukturen oder auch Cloud-Dienste auf die unsere Industrie angewiesen ist nicht mehr verfügbar wären.

00:01:31: Wie lange wäre ein deutsches Maschinenbauunternehmen eigentlich nur handlungsfähig?

00:01:36: Ja generell kann man das sicherlich nicht pauschal beantworten sondern muss ich die Dinge im Einzelnen anschauen.

00:01:43: wie Verbreitet ist die Plattformabhängigkeiten, eventuelle Software-Updates, die schon extern laufen.

00:01:51: Wie sieht es mit der Fernwartung aus?

00:01:54: Das sind alles Dinge, die beleuchtet werden müssen und man kann aber generell sagen im Produktionsbereich wird das eine Weile funktionieren allerdings wenn wir die anderen Bereiche uns angucken, sondern mal Marketing und Vertrieb.

00:02:07: da wird es viel schneller zu Ende sein weil diese Bereiche doch viel mehr extern verknüpft sind.

00:02:15: Also von daher bedeutet Souveränität an der Stelle nicht Autakie, sondern Handlungsfähigkeit die man bewahren muss und von daher muss man sich dort auch alles anschauen.

00:02:27: Entscheidend ist hier auch sich zu überlegen wie wären mögliche Exit-Strategien um mögliche Ausfälle zu überbrücken?

00:02:39: Nun heute leider ja so, dass gerade die Infrastruktur ein wesentliches Backbone ist für die Industrie und den Maschinenbau.

00:02:47: Und von da ist das natürlich ein kritischer Bereich.

00:02:51: Matthias Wachter, ist denn genau das der Punkt?

00:02:54: Warum man digitale Souveränität inzwischen auch eher als Frage der Wettbewerbsfähigkeit sehen und betrachten sollte?

00:03:01: Absolut!

00:03:02: Also wir laufen ja eine Wirtschaft in eine Industriestruktur hinein, bei der Daten immer wichtiger werden.

00:03:13: Daten sind die Basis von ganz vielen Geschäftsmodellen auch im Maschinenbau und deshalb ist die Nutzung und die Verfügbarkeit von Daten elementar.

00:03:25: Und damit sind wir automatisch beim Thema digitales Souveränität.

00:03:29: und es ist genauso wie Klaus zu sagt also es geht nicht darum völlig autark zu sein sondern in der Lage zu sein Daten selbstständig nutzen zu können, sie weiterverarbeiten zu können.

00:03:43: Die Infrastruktur die ich dafür benötige zu haben eine Auswahlmöglichkeit zu haben von verschiedenen Anbietern zum Beispiel das ist auch wichtig wenn über digitale Souveränität reden dass ich ihm nicht von einem oder einer Handvoll anbieten abhängig bin und keine Wahlmöglichkeiten mehr habe.

00:04:01: Und für den Maschinenbau heißt es natürlich auch, dass ich die Produktionsdaten nutzen kann vollständig eigenständig.

00:04:10: Dass ich sie weiterverarbeiten kann und sich KI-Modelle anwenden kann ohne dass das jemand einschränkt.

00:04:18: Deshalb brauchen wir ein Höchstmaß an Daten und digitale Souveränität.

00:04:24: aber wir brauchen eben auch keine Autarkie, wir sehen im Maschinenbau wie wichtig es ist global unterwegs zu sein.

00:04:31: Wir haben globale Liefer- und Wertschöpfungsketten und das ist ja auch eine Chance.

00:04:35: Das heißt, wir müssen jetzt auch immer balancieren zwischen Offenheit und globaler Vernetzung auf der einen Seite und auf der anderen Seite dem Zugriff Handlungsmöglichkeiten Nutzung souveräner Natur Und das ist glaube ich die große Herausforderung der heutigen Zeit.

00:04:55: Sehr spannend, auf jeden Fall.

00:04:56: Vielleicht müssen wir jetzt nochmal einen Schritt zurückgehen und zwar kannst du uns vielleicht noch mal konkret erklären was digitale Souveränität denn für ein Industrieunternehmen bedeutet?

00:05:05: Ich meine aktuell ist es eher ein Bus-Wort, ein Schlagwort.

00:05:08: Vielleicht kannst Du dafür diejenigen, die ganz neu einsteigen in der Thematik nochmal eine Definition geben.

00:05:14: Also digitales Souveräntät ich würde so beschreiben Ist die Fähigkeit eines Unternehmens Daten eigenständig und unabhängig von dritten, nutzen und weiterverarbeiten zu können.

00:05:27: Eine Kontrolle darüber zu haben wo diese Daten liegen sicherzustellen das niemand anders diese Daten ohne meinen Zutun nutzt und verwendet und mir als Unternehmen eine Auswahlmöglichkeit zu geben.

00:05:44: Und etwas größer gesprochen bedeutet dass sich natürlich auch Fähigkeiten als Land oder wir in Europa benötigen, weil wenn ich keine Fähigkeiten habe dann kann ich Dinge nicht richtig beurteilen und lauf dadurch in eine Abhängigkeit.

00:05:57: Und wenn ich eine Fähigkeit habe, dann werde ich zum Anwender von anderen Technologie-Unternehmen und kann das dann nicht mehr entsprechend eigenständig steuern?

00:06:08: Das ist bei uns auf jeden Fall angekommen.

00:06:10: die Frage ist Klaus bei den Mitgliedsunternehmen des VDMAs dieses Bewusstsein jetzt bei unseren Maschinenbauunternehmen auch vorhanden?

00:06:18: Was beobachtest

00:06:19: du?".

00:06:20: Also das Bewusstsein wächst.

00:06:22: Es ist zum Teil da, es ist noch nicht flächendeckend da dieses Bewusstsein was gerade auch der Matthias beschrieben hat als digitale Souveränität.

00:06:34: aber es ist halt nochmal ein Unterschied ob ich es verstanden habe und theoretisch auch darauf vorbereitet bin oder es praktisch auch umsetze.

00:06:44: Und das ist oft natürlich ein Spagat, den man vollziehen muss.

00:06:48: Denn am Ende muss ich es auch praktisch üben.

00:06:51: Also es hilft nicht als Beispiel wenn ich Sicherheitskopien habe und die nie einspiele und gar nicht weiß ob dieses Einspielen wieder funktioniert.

00:07:00: Das heißt dass es am Ende eine ganz praktische Übung, ein praktisches Herangeben und nicht nur einen Grundverständnis der Problematik.

00:07:10: Ich glaube da müsste noch ein bisschen mehr passieren und ich glaube wir hätten gute Vorgaben auch, ne?

00:07:17: Wir haben tolle Standards an die man sich halten kann.

00:07:21: Da wird viel erarbeitet, auch innerhalb jetzt vom VDMA wenn ich das muss sagen darf.

00:07:27: aber mal muss es am Ende umsetzen was ganz entscheidend ist ein Unternehmen wird immer nach oben gucken

00:07:35: d.h.,

00:07:35: die Geschäftsführung muss da ein leuchendes Beispiel sein sie muss vorangehen Und am Ende, und das ist es auch Aufgabe der Geschäftsführung dieses Bewusstsein zu vermitteln.

00:07:47: Natürlich erst selbst zu haben aber vermittelt und dafür gerade zu stehen dass es umgesetzt wird.

00:07:53: Matthias Bordt wenn wir über digitale Souveränität sprechen dann denken ja wahrscheinlich die wenigsten jetzt unserer Zuhörer an den Weltraum.

00:08:01: du tust genau das.

00:08:03: Warum gehört der Weltraum für dich zur Debatte der digitalen Souveränität?

00:08:07: Und was hat das ganz konkret mit der Zukunft unserer Industrie zu tun.

00:08:12: Also ich finde es großartig, dass wir das in diesem Podcast mit aufnehmen.

00:08:16: Denn tatsächlich ist der Weltraum schon heute eine neue Dimension auch und gerade bei der digitaler Souveranität.

00:08:24: Wenn wir überlegen, ohne dass wir uns das immer so bewusst machen in allen täglichen Prozessen und Produkten drinsteckt, die wir als Privatpersonen oder eben auch in unseren Unternehmen nutzen.

00:08:37: Dann sehen wir welche Relevanz das eigentlich ist!

00:08:40: Ich halte viele Vorträge zu diesem Thema und stelle gerne die Frage wer hat denn etwas mit dem Weltraum zu tun?

00:08:45: Und bekommen dann oft kein Aufzeigen.

00:08:48: Stelle ich dann die nächste Frage Wer hat ein Smartphone?

00:08:51: zeigt natürlich jeder auf.

00:08:53: und dann stelle ich die erste Frage nochmal und dass es für die allermeisten Zuhörer eine H-Effekt Weil das Smartphone, so wie wir es kennen würde nicht funktionieren.

00:09:01: Wie wir es nutzen?

00:09:02: Wir würden keine Wetterdaten bekommen.

00:09:04: Keine Navigation.

00:09:05: Wir würden den Weg vielleicht nicht finden.

00:09:07: Wir können keine Finanztransaktion über unsere Finanz-Apps durchführen.

00:09:11: Wir könnten auch nicht telefonieren!

00:09:13: All die Dinge, die wir uns so sehr angewöhnt haben und im Unterbewusstsein nutzen funktioniert nicht Und das gilt natürlich auch für sämtliche Industrieprozesse.

00:09:23: Erdbeobachtung, Navigation Kommunikation sind heute integraler Bestandteil, ohne dass wir es merken.

00:09:30: Und deswegen müssen sie uns das immer wieder bewusst machen.

00:09:33: Denn diese Dinge können auch mal ausfallen technisch.

00:09:37: Sie werden zunehmend aber auch für vielleicht nicht so freundliche Akte dann genutzt bzw bedroht.

00:09:45: Das heißt, wir müssen auch diese kritischen Infrastrukturen überwachen und schützen und einfach in unsere Überlegung mit einbeziehen.

00:09:52: Wenn wir das erstmal verstanden haben dann können wir auch darüber nachdenken, wie wir diese Dinge noch viel besser nutzen können.

00:09:59: Klaus, wo erleben Maschinenbauunternehmen denn heute bereits digitale Abhängigkeiten ohne dass Sie das vielleicht überhaupt wissen oder wahrnehmen?

00:10:08: Ja ich glaube es ist ähnlich wie Matthias eben gesagt hat.

00:10:12: in den irrtischen Bereichen sage ich mal die nur nicht in der dritten Dimension aktiv sind oder wo man sich Gedanken darüber macht.

00:10:22: Man muss sich nur mal vorstellen, ganz in Cloud-Dienste die angeboten werden.

00:10:26: Die ganzen Dinge, die wirklich über die Leitung gehen und woanders verarbeitet werden... ...die Lizenzmodelle von Unternehmen.

00:10:35: das heißt ich bin gar nicht mehr mit meiner Software im meinem Unternehmen sondern das ist ausgelagert und wo auch immer.

00:10:44: Da muss man sich natürlich auch die Frage stellen.

00:10:47: Mein Dienstleister, wo hostet er das Ganze?

00:10:50: Darüber muss man es sich auch Gedanken machen.

00:10:52: Auch wie sehen meine Datenzugänge aus?

00:10:55: Wir haben eben gerade schon darüber geredet, wie wichtig die Daten sind und die Daten für die Zukunft ein entscheidender Faktor.

00:11:05: Und ich möchte die Daten gerne bei mir behalten.

00:11:07: Ich möchte selbst aus den Daten- und Geschäftsmodelle entwickeln.

00:11:11: Man sieht es ja im Konsumerbereich, was mit Daten alles möglich ist wie man entsprechende Portale aufbauen kann.

00:11:19: Wo Angebote auf einmal aufbloppen und ich kann dann auf einmal aus einer Vielzahl von Anbietern wählen Und ich glaube das wollen wir nicht für die deutsche Industrie oder deutschen Maschinenanlagenbau als verlängerte Werkbank am Ende dienen.

00:11:34: Und von daher glaube ich, ist es sehr wichtig.

00:11:37: Das machen wir mit Daten?

00:11:38: Wo liegen die?

00:11:39: Sodass wir immer noch die Hoheit haben dass wir mit diesen Daten auch neue Geschäftsmodelle, neue Ideen entwickeln können und von daher

00:11:48: ist

00:11:48: dort gerade für die Zukunft extrem wichtig diese digitale Souveränität aufrecht zu halten.

00:11:56: man muss sich nun mal überlegen das wir natürlich eine Abhängigkeit haben bisschen andere Dimensionen aus Berlin oder Brüssel kommen.

00:12:07: Wir haben dort Gesetzgebung, die erfüllt werden müssen.

00:12:11: Erfüllt es vielleicht im Zukunft meinen Anbieter nicht mehr?

00:12:14: Was passiert dann?

00:12:15: Also muss ich den Anbieder wechseln und wie komme ich auch weg und kann meine Daten mitnehmen?

00:12:21: Was ist das für ein Gap der dadurch entsteht?

00:12:24: Das ist sehr breit gefächert das Ganze wirklich mal in sich geht und guckt, wo habe ich denn wirklich überall Abhängigkeiten?

00:12:36: Das wirklich mal unterschreibt.

00:12:39: Dann wird man das erleben, wo die überall entstehen und welche Risiken daraus erwachsen.

00:12:45: Um die Daten jetzt entsprechend zu sammeln und aufzubereiten, entstehen ja auch in Deutschland zahlreiche Rechenzentren an der Stelle.

00:12:53: größtenteils sind die jetzt aber nicht deutschen Unternehmen zu verorten.

00:12:58: Ist das dann eine Gefahr?

00:12:59: auch, also wenn wir gerade schon über Betrohungen geredet haben?

00:13:04: Wir haben schon einige Rechenzentren in Deutschland und Europa.

00:13:07: Viele davon sind allerdings auf Jahre, wenn ich Jahrzehnte vermietet an andere Dienstleister, die außerhalb von Europa liegen.

00:13:17: Mittlerweile passiert ja was, mittlerweile kriegen wir einige Rechenzentren, die dann auch in deutscher oder europäischer Hand liegen, was für mich sehr wesentlich ist.

00:13:27: Denn es gibt immer eine Schwachstelle – das ist in Deutschland übrigens genauso – dass wenn Behörden zugreifen wollen dann dürfen sie zugreifend auf die Daten.

00:13:39: Gerade ausländische Behörde haben dann die Erlaubnis zuzugreifen und das entspricht natürlich jetzt nicht vielleicht europäischem Recht aber das kann passieren Und von daher, glaube ich ist diese Hoheit auch eigene Rechenzentren mit KI-Power zu versehen.

00:13:57: Für Deutschland eine ganz wichtige Sache für Europa.

00:14:01: Ich denke ja wir müssen Europa denken weil allein werden wir das so nicht

00:14:06: packen.

00:14:07: Um an das anzuknüpfen was Klaus gesagt hat also Stichwort regulatorik und Rahmenbedingungen.

00:14:13: Ich glaube es ist ein ganz ganz wichtiger und zentraler Aspekt Und wir hier in Europa, wir müssen glaube ich aufpassen dass wir uns nicht selbst ein Bein stellen.

00:14:24: Also aktuelles Beispiel.

00:14:26: Europa hat seit kurzem einen AI-Akt um den Hart gerungen wurde.

00:14:36: Wir reklamieren für uns als Europäer das wir die umfassendste und beste und weitreichendste AI-Regulierung jetzt auf dem Planeten haben.

00:14:48: Aber Regulierung an sich ist kein Selbstzweck und kein Mehrwert an sich.

00:14:54: Und die Folge, das sehen wir immer stärker dieser überbordenden Regulierungen ist, dass gewisse Geschäftsmodelle des gewissen Anwendungs nicht mehr hier entstehen weil viele Unternehmen sagen diese Regulatorik ist so übergriffig, dass ich überhaupt nicht mehr das entwickeln um zum Einsatz bringen kann auch in der industriellen Nutzung was ich eigentlich für die Zukunft brauche und deshalb mache ich das lieber im Ausland.

00:15:21: Also ganz konkretes Beispiel Siemens hat jetzt vor kurzem angekündigt, dass sie ihre gesamte KI-Entwicklung für industrielle Anwendungen in den USA machen werden Und die Regulatorik hier in Europa ist einer der maßgeblichen Gründe dafür.

00:15:38: Das heißt wir haben einen sehr weitreichenden AI Act verabschiedet mit dem Argument oder Zielsetzung europäisches Souveränität und digitale Souveranität im KI-Zeit aller zu stärken.

00:15:50: Aber die Realität ist, dass es so übergriffig ist, das viele Unternehmen sagen dann kann ich das was ich machen will hier nicht machen.

00:15:58: Dann gehe ich ins Ausland vor allem in den USA und macht es in den USA.

00:16:02: Und das ist ein großes Problem weil damit natürlich diese Anwendungen Diese Entwicklungen der amerikanischen regulatorik und den amerikanische Rahmenbedingungen unterliegen.

00:16:12: und da kann sehr schnell passieren wie, was wir auch kürzlich gesehen haben.

00:16:17: Dass die amerikanische Politik sagt gewisse KI-Anwendungen sind für uns – für die nationale Sicherheit so wichtig?

00:16:24: Dass wir sie nicht mehr an nichtamerikanischen Staatsbürger geben und denen auch nicht mehr zur Verfügung

00:16:28: stellen?".

00:16:29: Ich habe oft den Eindruck dass die europäische Antwort über Regulierung auch oft das Eingeständnis ist, dass wir Dinge versäumt haben.

00:16:38: Da rollt dann etwas auf uns zu, nennen wir es Künstliche Intelligenz oder andere Dinge.

00:16:43: Die finden wir dann als Europäer nicht gut, weil sie unseren Werten und Standards nicht entsprechen.

00:16:47: Und unsere Antwort ist die Regulierung oder Überregulierung anstatt etwas Besseres zu machen und vielleicht auch nicht erst in Antwort darauf sondern vielleicht Technogietrends viel früher zu erkennen eigene Wege auch zu beschreiten mit am Tisch zu sitzen anstelle eben etwas zu regulieren was letztendlich eigentlich gar nicht mehr aufzuhalten ist.

00:17:08: Man kann ja sogar sagen generell diese Technologieneutralität, die gibt es nicht.

00:17:15: Dass man sagt wir lassen die Technologie weg und sagen es gibt einfach Leitplanken links und rechts aber mehr machen wir nicht.

00:17:23: Wenn ich dran erinnere man wollte ja zurückbauen die Regulatorik eigentlich ehrlich ich sehe es nicht.

00:17:30: also ich glaube es wird eher mehr was aus Brüssel kommt und manche natürlich auch aus Berlin.

00:17:37: Und da haben die Firmen übrigens nicht nur dann die Maschinenbauer jetzt oder ein großer Elektrokonzern, sondern auch die Softwarehäuser.

00:17:46: Die überlegen sich was kann ich eigentlich anbieten und wo biete ich es an?

00:17:52: Das ist auch ein ganz großes Problem und ich denke wir müssen gerade aktuell auf unser Mittelstand auch gucken.

00:17:57: Dem geht's grade nicht besonders gut der gesamten Industrie nicht gerade besonders gut und dann haben wir da starke Bremsen drin.

00:18:05: Das ist für den Fortschritt sicherlich nicht angenehm.

00:18:09: Und wir haben nicht nur starke Bremsen drin, sondern wir laufen auch die Gefahr dass wir in Abhängigkeiten geraten wenn ich gewisse KI-Modelle nicht mehr hier entwickeln kann, wenn ich Datacenter hier nicht betreiben kann weil die Energiekosten zu hoch sind und da die Regulatorik für Genehmigungen zu übergreifend ist dann führt es zu einem schleichenden Verlust der Souveränität, weil das was wir eingangs gesprochen haben.

00:18:39: Und gut gemeinte Regulierung ist noch lange nicht gut und das ist erregelt recht absurd dass wir jetzt eine neue Regulierungen in Form dieser Omnibusverfahrer auf europäischer Ebene sehen die dazu dienen Regulieren zurückzudrängen.

00:18:54: ja also ich glaube mein erstes Schritt wäre einfach weniger zu regulieren.

00:19:01: Das Problem in diesem Digitalbereich ist ja auch, dass die Entwicklungen so schnell sind... ...dass meine Regulierung überhaupt nicht mehr hinterher kommt.

00:19:11: D.h.,

00:19:12: wenn ich sie jetzt einmal einführe und eine gewisse Rigidität an den Tag legt,... dann verschließe ich mich auch gewissen Innovationen und Entwicklungen.

00:19:26: Und deshalb ist es besser oftmals mit der Regulierungen, wenn überhaupt deutlich später und minimalinvasive anzusetzen.

00:19:35: Und ich glaube, das ist was.

00:19:36: Das müssen wir in Europa und auch hier in Deutschland noch

00:19:37: lernen.".

00:19:39: Du hast es jetzt ja schon mehrfach gesagt – also man soll eine Unabhängigkeit anstreben irgendwo.

00:19:44: aber wenn Europa jetzt komplett frei wäre, wäre das am Ende nicht auch wirtschaftlich dann schaden?

00:19:52: Ja, also ich würde ganz klar unterscheiden zwischen digitaler Souveränität Ganz grundsätzlich auf der einen Seite und Autarkie auf der anderen Seite.

00:20:03: Und ich glaube, eine Volkswirtschaft oder eine deutsche Industrie die global aufgestellt ist, die globale Produktionsstätten hat, die global vernetzt ist und die noch immer – und ich hoffe es bleibt auch dabei vom Export lebt um profitiert – kann sich ja nicht verschließen und sagen wie steht mir jetzt Autarki an?

00:20:27: Also Autarkie wäre die totale Abschottung und wir machen alles selbst.

00:20:30: Und das wäre, glaube ich mit erheblichen Wohlstandsverlusten verbundene und entspricht auch nicht der DNA unserer Volkswirtschaft, der Industrie und vor allem auch nicht den Maschinenbau.

00:20:41: Aber trotzdem müssen wir gewisse Fähigkeiten selber haben – und wir haben die ja!

00:20:47: Wir haben großartige Unternehmen, wir haben Investoren.

00:20:51: Wir haben Start-ups und großartig Hochschulen.

00:20:54: Also wir sind weltweit Spitze in der Grundlagenforschung.

00:20:57: also wir haben die ganzen Ingredients, die es

00:21:00: braucht.

00:21:01: Die haben wir hier.

00:21:02: Wir müssen sie noch besser zusammenbringen.

00:21:04: Wir wissen was daraus machen und wir müssen solche eigenen Fähigkeiten.

00:21:08: oder kann zum Beispiel das Staat als Kunde eine wesentliche Rolle und Treiber spielen?

00:21:14: Und so würde ich Innovationen pushen.

00:21:18: Wir haben vom Grundsatz, würde ich hier sagen nicht das Problem dass wir nicht klug sind oder keine klugen Leute haben und keine tollen Unternehmen haben sondern unsere größte Herausforderung ist ganz oft die Skalierung.

00:21:29: Wir habe viele Dinge hier entwickelt aber wir kriegen es ramp ab nicht hin Und dann kommen die amerikanischen Plattformen, die wesentlich größer sind.

00:21:38: Die greifen das auf und rollen es auch viel stärker aus und setzen dadurch die Standards.

00:21:44: Da brauchen wir kluge Wege wie wir die Skalierung von Technologien made in Europe und Made in Germany stärker hinbekommen.

00:21:50: Aber ich glaube ist

00:21:50: gar nicht nur das Problem bei der Skalierung.

00:21:53: Es beginnt für mich schon oft viel früher dass wir vielleicht im Forschungsbereich großartige Innovationen haben sie aber eben nicht in die Anwendungen führen weil wir uns oft die Dinge nicht vorstellen können und wollen.

00:22:04: Und aus meiner eigenen unternehmerischen Reise auch kann ich das Beispiel Satelliten-Kommunikation nehmen.

00:22:10: Den allermeisten von unseren Zuhörern ist sicherlich das Satellinsystem Starlink von SpaceX bekannt, das gibt es ja noch gar nicht so lange.

00:22:17: Das begann alles so, um im Jahr zwei Tausend vierzehn fünfzehnt seit zwei tausend zwanzig, da ist es dann angefangen worden aufzubauen, seit zweitausend zweiundzwanzig erst so richtig im Dienst und Ich habe auch ein Unternehmen gegründet dass sich mit diesen Themen befasst.

00:22:30: was haben wir für eine Technologiefeindlichkeit erlebt und wir wurden ja angeguckt.

00:22:36: What did you smoke in Silicon Valley?

00:22:38: Das ist physikalisch alles gar nicht möglich, das braucht es auch gar nicht.

00:22:42: Warum sollen wir das tun?

00:22:44: Und heute erkennen wir dass das ein Gamechanger war Dass die Welt wirklich verändert hat wie heute Konnektivität stattfindet.

00:22:53: Ja durch Zufall.

00:22:54: passiert das alles im Weltraum?

00:22:55: Nein natürlich nicht durch zufall weil es dort gewisse Vorteile für gibt.

00:22:59: aber Wir brauchen viel mehr Offenheit und nicht immer die Ablehnung.

00:23:04: Ich erfahre oft, auch wenn wir jetzt über neue Themen nachdenken Wir stecken so viel Energie da rein Gründe zu finden warum es nicht funktioniert Warum es keinen Markt dafür gibt?

00:23:15: Warum ist das nicht braucht?

00:23:17: ich wünsche mir manchmal dass wir exakt die gleiche energie aufwenden Und zu sagen okay klingt interessant.

00:23:22: wie könnte es denn funktionieren dann die dinge auch mal ausprobieren und damit vorne mit dabei zu sein?

00:23:28: Das würde uns neue Märkte erschließen.

00:23:30: Wir könnten wieder neue Champions aufbauen und müssten nicht mit einer Regulierung antworten, die dann vielleicht Dinge verhindert, die andere doch erfolgreich in den Markt

00:23:38: gibt.".

00:23:38: Wenn wir jetzt wirklich im Weltraum und in Newspaces denken – also kann es dann auch passieren dass irgendwann der Newspace als konkurrierender Raum wahrgenommen wird?

00:23:49: Und wer die Problematik dann langfristig verlagern würden?

00:23:52: Ich denke das wir in wenigen Jahren sehen werden dass der Weltraum eine neue Dimension ist und wir reden dann vielleicht nicht mehr über Raumfahrt, sondern wir reden über eine Weltraumwirtschaft.

00:24:05: Weil wir diese Infrastrukturen die heute schon alle da sind, die weiter ausgebaut werden noch viel mehr und integraler in unserem täglichen Leben in den Produkten und Prozessen, die wir jeden Tag aufs Neue nutzen, auch sehen werden.

00:24:19: Und nur mal ein paar Zahlen dazu zu nennen im Bereich Satelliten-Navigation kennen viele das amerikanische System GPS.

00:24:28: In Europa haben wir das Galileo-System.

00:24:32: mit den Systemen navigieren wir in unseren Fahrzeugen, in Flugzeugen und Schiffen in unseren Smartphones Und im Jahr zwanzig gab es über vier Komma fünf Milliarden Galileo Empfänger die verbaut sind.

00:24:49: Weiterverbreitete GPS-Systeme darf ich keine aktuellen Zahlen vorliegen, aber allein das europäische Galileo-Systeem hat vier Komma fünf Milliarden Empfänger.

00:24:57: Die tun ja etwas und was tun die?

00:25:01: Da gibt es eine Untersuchung der Europäischen Kommission, die sagt dass in diesem Jahr alleine das Galileo System ungefähr zehn Prozent des europäischen Bruttoinlandsproduktes unterstützt.

00:25:14: Das machen wir uns oft gar nicht bewusst.

00:25:16: Wir reden dann über achthundert bis eintausend Milliarden Euro, die dadurch auch mit unterstützt werden können.

00:25:23: Wenn wir im Beispiel Erdbeobachtung schauen Der Blick von oben auf die Erde Wettervorhersagen Klimaveränderungen der weltweite Datenbestand von Erd Beobachtungen jetzt in etwas ältere Zahl aus zwei tausend drei und zwanzig da haben wir achthundert sieben Peterbeit erdbe Obachtungsdaten gespeichert.

00:25:43: Jeden Tag kommen von den Systemen der NASA ungefähr zweiundneunzig Terabytes hinzu, durch die europäischen Systeme nur die europäische Systeme, die auch letztendlich staatlich betrieben werden.

00:25:57: Zweiundzwanzig Terabyte.

00:25:58: Also weit über hundert Terabyte pro Tag an neuen Daten, die genutzt werden und genutst werden sie heute vielleicht in einem Umfang was vielleicht zweitausend Netflix-Nutzern im Dauerstream irgendwo abbilden würden.

00:26:13: Das mag zunächst mal nicht viel klingen, aber das sind Datenmengen die heute schon Realität sind und es ist ja nicht die schiere Datenmenge sondern auch die Qualität der Daten.

00:26:23: Viele unserer Dinge können wir gar nicht rein terrestrisch beobachten, sondern wir müssen von oben auf die Dinge schauen im wahrsten des Wortes die Vogelperspektive einnehmen.

00:26:33: Und noch relevanter finde ich dass wenn man uns diesen Bereich Kommunikation anschaut alleine das Starling System einige tausend, zehntausend Satelliten schon oben im Betrieb hat.

00:26:46: Auch hier wieder Zahlen aus zwei Tausend vierundzwanzig da war das System letztendlich vierhundertfünfzig Terabit per Sekunde groß.

00:26:55: wahrscheinlich wenn man jetzt mal so hoch rechnet sind wir heute schon bei dreißig Prozent mehr sowieso bei sechshundert terabit pro sekunde.

00:27:04: die Leistung dieses vernetzte Satellitten System anbietet, das sind viele Satelliten die untereinander mit Laser kommunizieren.

00:27:12: Transportieren zweiundvierzig Peter-Byte pro Tag.

00:27:17: Das ist ungefähr dreißig Prozent vom Frankfurter Knoten den wir alle kennen.

00:27:22: Das sind einfach Datenmengi heute schon ungemerkt durch das Weltall fließen und natürlich irgendwo unseren Prozessen drinstecken.

00:27:31: Das heißt die Bedeutung ist schon jetzt so relevant Und wir reden darüber, dass diese Systeme in dieser Art und Weise erst seit wenigen Jahren im Einsatz sind.

00:27:40: Wenn wir uns vorstellen wie Dinge im Digitalisierungsbereich skalieren können dann werden wir da natürlich ganz andere Datenmengen der Zukunft noch sehen.

00:27:50: Matthias das führt mich jetzt auch schon zu der nächsten Frage und zwar vielleicht kannst du uns neben dem Beispiel die du schon genannt hast auch nochmal sagen was ist denn bereits im New Space?

00:27:58: Vorhanden, also was zahlt denn schon im Weltraum auf die digitale Souveränität ein?

00:28:05: Dazu muss man New Space verstehen.

00:28:08: New Space ist ja ein Begriff der geprägt wurde als wir vor fast zwanzig Jahren anfingen von einer rein staatlich institutionellen getriebenen Raumfahrt hin zu einer kommerziellen Raumfahrт überzugehen.

00:28:21: Heute können wir den Begriff New Space noch verwenden aber eigentlich wachsen die Dinge ja zusammen, die etablierte Space und die neue Spacewelt an der Space Economy zu diesem Wirtschaftsraum Weltall.

00:28:33: Und es begann ja damit, dass wir den Zugang deutlich günstiger gemacht haben und von hunderttausend Dollar pro Kilogramm in den Low-Earth Orbit jetzt eher Richtung tausend oder gar einhundert Dollar pro Kilo gehen werden.

00:28:49: Der Zugang also deutlich einfacher und kostengünstiger geworden ist.

00:28:53: Das wiederum hat ermöglicht dass wir Satelliten-Satellitenkonstellationen ins Weltall schießen können, die dort oben Dinge tun.

00:29:03: Daten generieren, Daten transportieren und zunehmend eben auch verarbeiten.

00:29:10: Und verarbeiten deshalb weil das Compute letztendlich dahin geht wo die Daten schon sind.

00:29:16: Dann müssen wir gar nicht über Satellitensatelliten Konstellationsdatencenter im Weltall nachdenken, irgendwelche Sachen von der Erde wegnehmen, da hochbringen um dann da oben zu rechnen.

00:29:30: Sondern wenn wir damit alleine beginnen die Daten, die da oben sowieso schon sind, zu bedienen Dann haben wir schon einen großen Schritt gemacht.

00:29:39: Warum?

00:29:40: Weil die Daten zum einen eh schon da sind Zum anderen nutzen wir die Daten viel mehr.

00:29:44: Denn in diesem Low Earth Orbit werden wir auch noch sehen und das ist auch Teil der weiteren Entwicklung im Kommerzieren-Raumfahrtbereich Wir werden private Raumstationen sehen, wo wir in der Mikrogravität Dinge produzieren werden die wir so in Qualität und Reinheit auf der Erde nicht produzieren können im Bereich Bio-, Pharma-, Material.

00:30:05: Und das sind dann Produktionsstätten, die dort entstehen mit den entsprechenden Datenmengen.

00:30:10: Und stellen wir uns vor, wir können tatsächlich mal menschliche Organe drei D drucken – im Weltall!

00:30:17: Daran wird konkret gearbeitet.

00:30:19: Dann kann ich mir vorstellen, dass vielleicht ein behandelnder Klinikarzt die Spezifikation eines Organs nach oben schickt.

00:30:28: Aber die drei D-Druckdatei dort oben gerechnet wird.

00:30:32: Warum soll sie auf der Erde gerechnet werden und große Datenmengen hochgebracht werden?

00:30:36: Da reicht vielleicht eine kleine Spezifikation und die große Druckdatei entsteht dort.

00:30:41: Und wir haben dann natürlich den Vorteil, dass wir da oben gewisse Ressourcen haben, die auf der Erde so nicht vorhanden sind oder knapp werden Und das ist eigentlich auch wieder ein schönes Beispiel dafür.

00:30:53: Und dieses Beispiel, nämlich dann häufig in die Diskussion, die wir um das Thema Sabeliten-Kommunikation gesehen haben... Wir machen diese Dinge schon wieder kaputt in Europa!

00:31:05: Wir reden darüber, ja es ist technologisch anspruchsvoll und viele Dinge scheinen physikalisch gar nicht zu gehen.

00:31:12: Das haben wir auch ganz oft gesagt wenn's um wiederverwendbare Raketen ging oder eben Satellitenantennen, die auf einmal so groß sind wie Pizzakartons.

00:31:21: Nein, die Dinge funktionieren ja heute schon.

00:31:22: Genauso wird es mit dem Rechenzentren sein.

00:31:25: Denn auch wenn wir natürlich gewisse Herausforderungen da oben haben werden – die haben auf der Erde doch auch!

00:31:30: Es gibt gar nicht mehr unendlich viele freie Flächen.

00:31:34: Wir brauchen Wasser und Energie.

00:31:37: All das muss hier entwickelt werden.

00:31:38: Wir haben gewisse Ressourcen da oben zu unserer Verfügung.

00:31:41: Und insofern sage ich, müssen mir die Dinge alleine deshalb weiter vorantreiben?

00:31:46: Das sind genau die Beispiele wo ich sage….

00:31:48: Da stecken auch wieder für unsere Industrie, für unsere Unternehmen Chancen drin die wir ergreifen sollen.

00:31:54: Man sieht ja auch das Thema Computer Data hast du gerade erwähnt findet ihr auch hier statt und warum sollte es nicht auch im Orbit passieren dass man sagt ich rechne da wo die Daten sind?

00:32:09: also da bin ich auch hundert Prozent davon überzeugt das wird passieren weil das ist die logischste Konsequenz überhaupt.

00:32:15: Und wenn man die Geschichte einfach weiterspint und auch ein bisschen dran denkt, dann kann man sich auch ausmalen wo das Ganze hinwandert und passiert und wann vor allem und rückrechen und sagen okay wann.

00:32:28: ich muss hier eigentlich damit anfangen da mir selbst Gedanken zu machen damit ich bei dem Spiel dabei bin.

00:32:34: Ich brauche gar nicht zurück rechnen!

00:32:35: Ich muss jetzt anfangen denn wenn wir uns das anschauen und Matthias du hattest von ihr auch schon Konkurrierenden Länder genannt, sei es die USA, China oder Indien.

00:32:46: Da passieren ja jetzt Dinge!

00:32:47: Jetzt in diesem Moment sind Test-Satelliten da oben wo Rechenpower ausprobiert wird und Datenverbindungen ausprobieren werden.

00:32:57: Der Übergang zwischen Erdbeobachtung, Rechenleistungen auf den Satelliten im Sinne eines Edge-Computings sind ja fließend.

00:33:06: Oder wenn eben in Kommunikationskonstellationen die vernetzt sind, Daten transportiert werden ist es nur ein kleiner Schritt um auch in diesen Konstellationern Rechenleistungen zu erbringen.

00:33:16: Wenn ich Raumstation heute entwickle dann haben sie natürlich auch ihre kleinen Datencenter mit an Bord um die Dinge dort zu prozessieren die ich brauche und Das wird heute bereits alles ausprobiert.

00:33:29: Wir sind noch nicht an der Skalierung, aber wir müssen jetzt mitmachen um zu lernen was geht und was nicht geht.

00:33:36: Sonst verpassen wir da auch wieder den nächsten Zug.

00:33:39: Und wenn uns das anschauen Es gibt zahlreiche Initiativen Unternehmen Projekte in all diesen Ländern In Europa ist es relativ gering und klein und dann müssten wir auch wieder viel mutiger sein um zu erkennen, was geht und was nicht.

00:33:57: Und da muss ich jetzt wirklich mal fragen das ist Realität oder der Stand jetzt eher Science Fiction den du gerade beschrieben hast?

00:34:04: Also Science fiction ist es ganz sicher überhaupt nicht, dass es Realität dahingehend, dass die Dinge eben jetzt ausprobiert werden, um dann zu lernen und zu skalieren und auch da wiederum einfach mal die Dimension im größten Ordnung zu zeigen?

00:34:18: ist es vielleicht wert auch nochmal auf den Börsengang von SpaceX zu schauen?

00:34:22: Da haben wir uns in Europa ja auch immer so ein bisschen lustig gemacht.

00:34:26: Darüber, wie kann man mit solchen gigantischen Bewertungen eigentlich einen Raumfahrtunternehmen bewerten und an die Börse bringen?

00:34:34: Und die, die vielleicht schon damals ein bisschen skeptisch waren sehen sich für den Moment bestätigt weil der Börsenkurs sich jetzt heute noch nicht so entwickelt hat, wie man vielleicht glauben möchte.

00:34:46: auf der anderen Seite muss man verstehen, was diese Ruhebewertung bedeutet und warum sie weiterhin auch das Potenzial hat sich über Zeit dahin weiterzuentwickeln.

00:34:58: SpaceX ist nicht mehr das Raumfahrtunternehmen, dass Raketen baut.

00:35:01: Das ist ein kleiner Teil.

00:35:04: Der große Teil von Umsatz- und Gewinn kommt heute aus dem Starlink Kommunikationssystem Und der nächste Schritt ist eben Datencenter im All aufzubauen Im Sinne einer verteilten Struktur.

00:35:19: Elon Musk spricht von bis zu einer Million Satelliten.

00:35:24: Ob wir die alle brauchen oder nicht brauchen ist eine andere Frage, aber das Grundprinzip dahinter ist zu erkennen weil auch der Mercer mit AI zeigt ganz klar worum es geht.

00:35:36: SpaceX ist eine Infrastruktur Company geworden und da steckt auch die Börsenfantasie darin Space eben als Enabler für etwas, was auf der Erde in der Art und Weise in der Infrastruktur so nicht zu skalieren ist.

00:35:52: Und ich glaube das ist die eigentliche Botschaft dahinter.

00:35:55: und jetzt können wir uns erfreuen oder nicht erfreun an Entwicklung eines aktuellen Börsenkurses.

00:36:01: Wir müssen verstehen wie das Ganze sich auf- und darstellt und warum Investoren genau eine Story grundsätzlich dann Auch glauben.

00:36:10: und deswegen nein, es ist nicht mehr Science Fiction.

00:36:12: Es ist eine große Wette auf die Zukunft.

00:36:15: Und wenn wir auch alle kritisch genug einem Elon Musk gegenüber sehen sein sollten Er hat dreimal unserer Industrie ganz schön weh getan mit Tesla.

00:36:25: Wir wollten nicht wahr haben was Elektromobilität und ein ganz neues Ökosystem bedeuten kann.

00:36:31: Ich denke einer der Gründe warum unser Automobil uns drei heute so leidet.

00:36:35: Wir sind, wie der ESA Generalsekretär selber sagt in eine Launcher-Krise gekommen.

00:36:40: Raketenkrise gekommen weil wir selber in Europa keine Wettbewerbsfähigen Raketen hatten und noch immer nicht wirklich im operativen Einsatz haben, weil er mit SpaceX unsern wiederverwendbaren Raketen einfach ein völlig neues Terrain beschritten hat.

00:36:56: Wir sind ins Hintertreffen geraten bei Starlink der Satelliten Kommunikation.

00:37:01: Warum sollten wir jetzt nicht auch nur ansatzweise ernst nehmen, was da noch passiert eben mit diesen Datencentern?

00:37:07: Also auch da nochmal zu der Frage ist das Science Fiction.

00:37:10: Nein!

00:37:10: Wir müssen noch viel lernen ja wir müssen viele Hürden überkommen aber Ja es ist definitiv etwas, dass uns anschauen sollen.

00:37:18: Wenn ich vielleicht ganz gut zum Ergänzen darf zu dem was Matthias gerade gesagt hat und ausgeführt hat zu SpaceX also Ich fand's auch super spannend wenn man sich des SpaceX IPO Prospekt angeschaut hat, wo SpaceX in Zukunft seinen Markt und seine Umsätze sieht.

00:37:39: Und alle sehen ja SpaceX ein bisschen als die Raketen-Company.

00:37:45: Andere, die ein bisschen tiefer drin sind haben eben auch Starlink noch auf dem Schirm.

00:37:50: aber die eigentliche Erzählung von SpaceX beim Börsengang und wofür die geworben haben war alles sie gesagt haben.

00:37:59: da gibt es einen Markt.

00:38:00: Dreiundzwanzigtausend Milliarden Dollar, den wir adressieren.

00:38:06: Total Addressable Market und es ist alles im Prinzip Data und zur Verfügung Stellung von Infrastruktur für die Datenökonomie der Zukunft inklusive der Verarbeitung der Daten im All.

00:38:24: Das heißt was wir sehen is eine Merching klassischer Raumfahrt mit dem Data-Business.

00:38:35: Und Space wird immer mehr ein Data Business und Space stellt immer mehr die kritische Infrastruktur für alle zukünftigen Geschäftsmodelle auf der Erde oder im All, und das ist glaube ich – da bin ich komplett beinahe Matthias eine Entwicklung, die wir nicht erneut verschlafen dürfen.

00:38:58: und wenn ich mir eben diese Diskussion anschaue in deutschland mit datacenter space also die häufigste das häufigste kommentar oder rückmeldung in gesprächen mit mit der politik, mit ministerien auch mit wissenschaftlichen instituten somit wie man halt in berlin alle so spricht ist dann immer so

00:39:21: ja

00:39:22: aber was ist denn mit der kühlung?

00:39:26: Also, und es macht doch gar keinen Sinn.

00:39:28: Ja also das ist sofort irgendwie so ein Dreiklang der so negativ konnotiert ist und da muss man glaube ich von weg kommen.

00:39:37: Aber das ist genau das Beispiel was ich ja vorher gesagt habe wir verwenden unglaublich viel Energie da rein Gründe zu finden warum wir's nicht machen sollten um uns dann hinterher wieder zu ärgern Was wir dann doch übersehen haben.

00:39:50: Und natürlich gibt es bei der Kühlung Herausforderungen Nicht nur weil es da oben vielleicht kalt ist aber im Vakuum kälter abzuführen, natürlich braucht es technische Lösungen.

00:39:59: Aber dafür gibt es Ingenieure und ich komme noch mal auf das Antennenbeispiel zurück in den Bereich Starlink als wir die alle damals so zwei tausend vierzehntfünfzehn anfingen über solche Systeme nachzudenken und die Faced Array-Antennentechnologie schon erkennbar war dass sie uns flacher Antennen bieten wird so groß wie ein Pizzakaton.

00:40:23: Da weiß ich noch, wie ich mit den einschlägen Institutionen Europa diskutiert habe.

00:40:27: Herr Spott das ist physikalisch nicht möglich.

00:40:30: Satelliten an Tennen werden immer so aussehen, wie sie aussehen.

00:40:32: Wie so große Runde Schüsseln!

00:40:35: Ich muss dann immer schmunzeln wenn ich heute mit meinem Starling Mini reise und sage naja okay ihr habt recht gehabt die sind nicht so groß in Pizzakarton.

00:40:43: Die sind so groß wie ein halber Pizzakatong und es funktioniert besser als der Anschluss daheim von meinem lokalen Telekommunikationsanbieter?

00:40:53: Ich nenne jetzt hier keinen Namen.

00:40:55: Ich würde gerne noch eine weitere Komponente in die Diskussion einbringen, wo ich glaube, die vor allem auch für den deutschen Maschinenbau sehr wichtig ist.

00:41:07: Wir haben ja schon auch so ein bisschen über USA und China und technologische Trends und Entwicklungen gesprochen.

00:41:15: Nach meinem Eindruck laufen wir zunehmend in der Welt rein, Zwei Teil, auf der einen Seite ein amerikanisch dominiertes Ökosystem zu dem wir auch gewöhnen.

00:41:26: Auf der anderen Seite ein chinesisch dominiertes Ökosesystem im Technologie- und Datenbereich Und wir sehen eben auch das So ein Land wie China die Dinge sehr strategisch angeht.

00:41:41: In China geht am Ende des Tages fast alles mehr um die Frage der nationalen Sicherheit technologische Führerschaft und Wie kann ich Abhängigkeiten bei Partnern, bei anderen Ländern herstellen um damit auch meinen Einfluss in meine Rolle zu stärken.

00:41:59: und das wird ganz oft erreicht indem man ich würde es jetzt mal so sagen unlauter unterwegs ist.

00:42:09: Indem man eigene Unternehmen unterstützt dass man Wettbewerbern aus Europa zum Beispiel den Marktzugang im China zunehmend erschwert.

00:42:19: Man bringt seine eigenen Unternehmen damit in der Vorteilsposition.

00:42:24: Man subventioniert seine Unternehmen in gewissen strategischen Bereichen ganz gezielt, man ist bereit große Verluste in Kauf zu nehmen um aber Standards zu setzen um seine Technologie und seine Dinge auszurollen.

00:42:39: Und der Maschinenbau kann da glaube ich ein Lied von singen.

00:42:44: wie brutal dieser Wettbewerb von Seiten China seht er es nicht.

00:42:49: Er ist oftmals nicht fair und China ist auch oftmals technologisch nicht besser.

00:42:54: Aber China ist politischer, strategischer, billiger, drängt in unseren Markt hinein und zerstört damit natürlich auch oft mal unsere Geschäftsmodelle und sehr erfolgreiche Unternehmen die natürlich privat wirtschaftlich operieren müssen und am Ende des Tages auch Geld verdienen müssen was viele chinesische Unternehmen oftmals nicht tun.

00:43:17: Und wenn wir über Souveränität sprechen und da komme ich nochmal an den Beginn unserer Diskussion, dann müssen wir glaube auch darauf einen schärferen Blick haben und sensibler sein.

00:43:31: Ich glaube, wenn jemand bewusst mit unlauteren Mitteln sich ein Wettbewerbsvorteil verschafft und dadurch kein Level-Playing viel mehr hat Dann ist auch Europa und dann ist auch die Politik gefragt, hier ganz klar Grenzen zu ziehen und aufzuzeigen.

00:43:50: Weil die Folge wäre dann das wir unsere Unternehmen, unsere Champions sukzessive verlieren und dann eben in der Abhängigkeit von nicht deutschen europäischen Unternehmen herstellen, die am Ende des Tages staatlich kontrolliert sind und einem übergeordneten staatlichen Ziel dienen.

00:44:08: Ohne das an dieser Stelle zu weit zu vertiefen, aber in der Tat habe ich ja auch in meinem Unternehmerchenweg gerade mit der Satelliten-Kommunikation genau das gemerkt wie unfairer chinesischer Wettbewerb funktioniert.

00:44:21: Und da sind gar nicht diese Marktmechanismen von denen du grade gesprochen hast sondern es gibt auch die Doctrine des sogenannten Non-Lease Warfares also den Nichttödlichen Kriegsführung wo der chinesische Staat ganz bewusst psychologischen, medialen und juristischem Druck ausübt auf Wettbewerber oder in unserem Fall sogar Joint Venture Partner nämlich uns.

00:44:46: Also das System dass wir im Westen haben Pressefreiheit gegen Unternehmen instrumentalisiert auch einsetzt und auch da müssen wir wirklich lernen nicht immer naiv zu sein zu glauben, nur weil wir fair und nach Regeln und unserem Wertesystem spielen wollen dass das alle anderen eben auch tun.

00:45:13: Wir haben es hier eben genau mit diesem systemischen Wettbewerber zu tun der exakt unsere Prinzipien gegen uns richtet und ausnutzt.

00:45:21: Ja, ich denke da haben wir jetzt einige Gründe gesammelt.

00:45:24: Warum vielleicht auch ein mittelständiges Industrieunternehmen auch schon aktiv werden sollte?

00:45:29: Auch wenn viele jetzt noch dastehen und sich denken Data Space, New Space Rechenzentren im All das ist doch alles super weit weg.

00:45:37: Klaus was würdest du Mitgliedsunternehmen vielleicht auf den Weg geben was sie heute schon tun sollten?

00:45:44: Am Ende muss man ja vorbereitet sein auf das was schon da ist oder auf was kommt in der Zukunft.

00:45:52: Und wir haben viele Themen schon angesprochen und ich glaube eines der wichtigen Punkte ist die digitalen Abhängigkeiten einfach mal zu analysieren, welche habe ich denn um die wirklich aufzuschreiben?

00:46:03: Und darüber nachzudenken wie abhängig bin ich denn an diesen Stellen?

00:46:08: das ist das eine dann auch eigentlich klar.

00:46:12: aber digitale Strategien für die Zukunft.

00:46:15: Also gerade wenn ich an neue Geschäftsmodelle denke, muss sich mir überlegen welche Daten brauche ich als Grundlage dafür und habe diese Daten überhaupt.

00:46:25: Wir werden in Zukunft auch ein Problem haben des Datenmülls.

00:46:30: Das heißt Entsorgung von Daten und zwar die richtigen nicht falschen.

00:46:34: dann kann ich nämlich keine neuen Geschäfts-Modelle entsprechend aufbauen.

00:46:40: Konsequente Nutzung von Standards, die wir haben.

00:46:43: Also Standards sind ja nicht immer schlecht.

00:46:46: Mit denen kann man auch was anfangen und wenn man mit den richtigen Standards arbeitet dann kann ich wunderbare Systeme verbinden über Ländergrenzen hinweg usw.

00:46:56: Und so fort.

00:46:58: Dann das ganze Thema Sicherheitenresilienz.

00:47:01: also wie sehen meine Notfallpläne aus?

00:47:03: Was passiert, wenn ich wirklich alle Daten verliere?

00:47:06: Was ist, wenn Ich gehackt werde?

00:47:08: Kann ich sie einschüllen?

00:47:10: Auch das Thema haben wir im VDMA auch sehr oft auf der Agenda Security by Design.

00:47:16: Das heißt, ich entwickel gleich meine Zukunft indem ich quasi die Zwischenfälle vorprogrammiere und entsprechend auch belasten kann.

00:47:27: Dann würde ich immer anfangen wenn man über digitale Geschäftsmodelle nachdenkt mit Use Case ansofern mit kleinen Use Cases nicht gleich mit dem großen Elephant lieber mit der Maus um Erfahrungen zu sammeln.

00:47:41: Das würde ich auch als nächstes tun.

00:47:43: und ganz wichtig, und das erleben wir auch täglich die Kooperationen, Zusammenarbeit, Maschinenbau, Softwarehäuser einfach um dies entsprechend auszuspielen.

00:47:55: Es gibt einige Softwarehäuser, die mittlerweile auch schon im Bereich Newspaces unterwegs sind.

00:48:00: da kann man sich Erfahrung mit denen sammelt.

00:48:03: vielleicht sucht man sich auf den richtigen aus um dort entsprechend weiterzukommen.

00:48:07: Also das ist eigentlich die Empfehlung, die ich geben würde auch wenn man vielleicht noch weit entfernt ist von dem Thema Newspaces oder hier mit unserem Podcast erst mal auch davon gehört hat.

00:48:22: Unterm Strich würde ich sagen nicht warten bis Dataspaces und Newspaces vollständig ausgereift sind sondern heute schon die Grundlagen schaffen damit ich morgen – und bin morgen mal nicht wirklich morgen und nicht essen einem Jahr dort mitspielen kann Und meine Services der Zukunft und meine Kunden in der Zukunft auch zufriedenstellen kann.

00:48:43: Ja, vielen Dank!

00:48:44: Ich glaube das sind wertvolle Tipps auf jeden Fall die man sich in den Werkzeugkasten packen kann.

00:48:51: Wir fassen zusammen digitale Souveränität heißt also nicht alles selbst machen zu müssen aber sie heißt Wahlmöglichkeit zu haben Risiken zu kennen und im entscheidenden Moment handlungsfähig zu bleiben.

00:49:03: Und dafür müssen wir offenbar weiterdenken als bis zum nächsten Serverraum, von Daten und Cloud über KI-und neue Geschäftsmodelle bis hin zur Infrastruktur im All.

00:49:14: Vielen Dank an Professor Klaus Oetter, Matthias Wachter und Mathias Spott für die spannende Diskussion aus unterschiedlichen Perspektiven!

00:49:22: Wenn Sie mehr über Digitalisierungsthemen im Maschinenbau erfahren möchten, schauen sie auf unserer Website unter vdma.eu slash Software-Digitalisierung vorbei!

00:49:34: Wir unterstützen die VDMA mit Gliedermitteventstudien, Netzwerken und Praxisnahen Angeboten.

00:49:39: Abonnieren Sie gerne den Industriepodcast des VDM a, hören Sie uns bei Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts und Podgy – schön dass Sie dabei waren bis zur nächsten Folge der Industrie Podcast des VDMA.

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